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Published on April 26th, 2016 | by Redaktion

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MPU: Der Reaktionstest für den Führerschein-Wiedererhalt

Der Reaktionstest für den Führerschein ist im Rahmen der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung ein Bestandteil, um die Fahreignung zu begutachten. Wer wegen häufiger Verstöße im Straßenverkehr zur MPU muss, sollte sich gut vorbereiten. Im Gegensatz zur verkehrsmedizinischen Untersuchung und dem psychologischen Gespräch ist der Reaktionstest der Teil der MPU, den man gezielt üben kann.

Verschiedene Testvarianten

Um die Reaktionsfähigkeit, Belastbarkeit und Konzentration zu messen, gibt es standardisierte Verfahren. Dabei kommen je nach Verkehrsdelikt unterschiedliche Tests zum Einsatz, je nachdem ob der Autofahrer beispielsweise mit Alkohol am Steuer erwischt wurde oder generell eine riskante Fahrweise an den Tag legt. Die Tests erfolgen an einem Bildschirm und variieren in Dauer und Geschwindigkeit. Zum Teil werden mehrere Reaktionen gleichzeitig verlangt, beispielsweise auf ein akustisches und ein visuelles Signal. Das Wahrnehmungsvermögen wird getestet, indem auf dem Monitor Alltagssituationen im Straßenverkehr abgebildet werden. Anschließend muss man die gezeigten verkehrsrelevanten Objekte widergeben. Der Linienverfolgungstest misst die Zeit, die der Probant braucht, um eine markierte Linie inmitten weiterer verschlungener Linien nachzuverfolgen.

Zur Vorbereitung üben

Insgesamt fallen relativ wenige Teilnehmer bei dem Reaktionstest durch. Die gezeigte Leistung kann im Vorfeld im Internet oder mit einem Softwareprogramm trainiert werden. Falls der Test trotzdem nicht optimal ausfällt, kann die Person das Ergebnis durch eine verkehrspsychologische Fahrverhaltensbeobachtung ausgleichen. Diese läuft wie eine praktische Fahrprüfung im Beisein eines Verkehrspsychologen ab. Bei mpu.mobi erhalten Sie weiterführende Informationen rund um die Medizinisch-Psychologische Untersuchung.

Bild: bigstockphoto.com / Sergey Furtaev


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